Dez 302012
 
Katzenstreu1

Eigentlich hat jeder Katzenhalter bei der Auswahl eines Katzenstreus die Qual der Wahl, denn es gibt inzwischen unzählige Katzenstreus. Katzenstreu, dass es normal im Handel zu erwerben gibt oder Katzenstreu, das nur online bestellt werden kann.

Die Katzentoilette mit einem lockeren Substrat kommt dem Trieb der Katze entgegen, die Exkremente zu verscharren, und sie so Artgenossen und Feinden gegenüber zu verbergen. Einmal angenommene Stellen für das Absetzen von Kot und Urin werden gerne wiederholt aufgesucht, wobei Geruchsreize eine wesentliche Rolle spielen. Dies begünstigt die Stubenreinheit der Katze.

Die wichtigste Funktion von Katzenstreu ist eine gute und schnelle Saugfähigkeit. Katzen mögen es nicht wirklich, wenn sie in ihren eigenen Urin treten. 
Da Katzen sehr reinliche Tiere sind, ist es gerade deswegen wichtig, ein gutes Katzenstreu zu haben. Es stellt sich also die Frage nach DEM richtigen Katzenstreu für die eigene Katze.

Katzenstreu2

© Franziska Schurig
https://www.facebook.com/ElvisPercyFriends

Bentonit
Es gibt mineralisches Katzenstreu, das in der Regel auf Bentonit basiert.
Bentonit ist ein Tonmaterial, das sehr saugfähig ist. Die Entsorgung erfolgt über den Restmüll. Auf gar keinen Fall über die Toilette, da dies sonst zur Rohrverstopfung führt.

Pflanzenfasern
Es gibt pflanzliches Katzenstreu, das aus Pflanzenfasern – wie Holz und Stroh, Altpapier, Weichholzgranulat und Anteilen von Bohnenmehl – besteht. Das Bohnenmehl quillt auf, sobald es mit Flüssigkeit in Kontakt kommt.
Pflanzliches Katzenstreu ist zwar vollständig biologisch abbaubar, sollte aber trotzdem über den Restmüll und nicht über die Biotonne entsorgt werden. Auch auf die Entsorgung über die Toilette sollte verzichtet werden.

Silicate
Seit einiger Zeit gibt es auch Silicate-Katzenstreu. Silicate haben bisher Verwendung in Windeln und Damenbinden gefunden. Als Katzenstreu können Silicate sehr viel Flüssigkeit aufnehmen und binden auch sehr gut den Geruch.
Hat man Kitten, sollte der Halter darauf achten, dass die Kitten das Katzenstreu nicht fressen, da es zur Vergiftung kommen kann.

Klumpstreu
Die meist feinen Körner des Katzenstreus bilden Klumpen, sobald sie mit Flüssigkeit in Kontakt kommen. Die Klumpen binden die Flüssigkeit und schließen auch den Geruch ein. Durch die Klumpenbildung ist es relativ einfach, die Katzentoilette sauber zu halten, denn die Klumpen lassen sich gut und einfach aus der Katzentoilette entnehmen.
Wie beim Silicate-Katzenstreu sollten Halter von Kitten darauf achten, dass die Kitten das Katzenstreu nicht fressen. Es können sich sonst im Magen Klumpen bilden, die im schlimmsten Fall operativ entfernt werden müssen.

Natürlich gibt es auch nicht klumpendes Katzenstreu. Hier sind es dann saugfähige Körnchen oder Pellets, die die Flüssigkeit einzeln aufnehmen. Die Körnchen oder Pellets nehmen auch den Geruch des Urins auf.

Katzenstreu2

© Franziska Schurig
https://www.facebook.com/ElvisPercyFriends

ÖKO-TEST hat im Oktober 2011 fünfzehn Katzenstreus auf bedenkliche Inhaltsstoffe untersuchen lassen und die Testkandidaten auch in der Praxis getestet.
Vier der 15 getesteten Katzenstreus haben mit der Gesamtnote „sehr gut“ abgeschlossen, eins der Katzenstreus wurde mit „mangelhaft“ bewertet.
Die Ergebnisse der Untersuchung auf bedenkliche Inhaltsstoffe können sich sehen lassen. 11 der Katzenstreus haben die Note „sehr gut“ bekommen. Die Übrigen haben „gut“ und „befriedigend“ erhalten.
Im Praxistest gab es dann Gesamtnoten von „sehr gut“ bis „mangelhaft“.

Für welches Katzenstreu sich der Halter auch entschließt, es muss der Katze gefallen. Denn mag die Katze das gewählte Katzenstreu nicht – egal, ob es die Grobheit/Feinheit oder die Beschaffenheit (Pellets) ist, die der Katze möglicherweise Unwohlsein beim Aufenthalt in der Katzentoilette bereitet – kann das „falsche“ Katzenstreu zu Unsauberkeit führen.

Quelle:
Wikipedia
Katzenstreu.com
ÖKO-TEST, Test Katzenstreu, Jahrbuch 2012
Bilder: © Franziska Schurig, https://www.facebook.com/ElvisPercyFriends

Tina Krogull

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