Damit Stubentiger auch mal raus können

Ein Katzengehege Marke Eigenbau

Im Grunde hat jede Katze auch mal das natürliche Bedürfniss nach frischer Luft. Deshalb gibt es auch dementsprechend viele “Freigänger”. Doch jeder Katzenhalter sollte selbst entscheiden können, wie dieses Freiheitsgefühl möglich gemacht wird. Bei einer höher gelegenen Wohnung, ohne Balkon, verhelfen zumindest stabile Fliegengitter zur wichtigen, regelmäßigen Frischluftzufuhr. Schließlich können und wollen auch wir nicht ständig und ausschließlich in unseren vier Wänden leben. Nur, wir haben das ja bekanntlich selbst in der Hand. Ein Haustier dagegen, ist von den Gegebenheiten, die wir ihm bieten abhängig.

Wer glücklicher Besitzer eines Balkons ist, für den reicht es aus, ein spezielles Katzennetz im Tierfachhandel zu besorgen. Kostenpunkt, je nach Länge, ca. 25 – 60 € die Klammern und Seile, sowie eine Anleitung liegen der Verpackung bei.

Etwas anders verhält es sich da bei einer Erdgeschosswohnung mit Terrasse oder Garten. Diese Variante hat den Vorteil, dass das Areal so groß angesetzt werden kann, wie es einem für die Katze(n) beliebt.

Grundsätzlich ist hier Kreativität erlaubt. Nur zweckmäßig sollte der Aufbau in jedem Fall sein. Das heißt, in erster Linie, muss auf eine ordentliche Stabilität geachtet werden. Ob Estrichgitter oder ein reißfestes Netz, ist dabei nicht so relevant.

Platz zum Spielen und “Jagen” ist Voraussetzung. Holz bietet sich daher ganz besonders gut als Baumaterial an. Je nach Budget, findet sich im Baumarkt, geeignetes Material. 4 – 6 standfeste Holzsäulen, geben der Konstruktion den nötigen Halt. Diese werden am besten so tief wie möglich in das Erdreich eingelassen. Ansonsten können auch spezielle Eisenhalterungen oder Zement verwendet werden. An den Pfosten wird dann das Netz mit Nägeln, oder Seilen, die jede “Zerreissprobe” bestehen, befestigt.

Da Sonnenwärme auf den Organismus von Tieren genauso positiv wirkt, wie auf uns, kann Beispiel weise auch oberhalb des Geheges mit einem straff gespannten Netz gearbeitet werden. Um das Gehege für jede Witterung fit zu machen, empfiehlt es sich zusätzlich mit einer robuste Folie abzudichten. Auch an den Seiten, kann das gegen unangenehme Zugluft schützen. Eine (kuschelige) Höhle aus Holz oder einem Karton, dient für den Notfall im neuen Paradies als Rückzugsort.

Da Katzen keine Nagelfeile benutzen, benötigen sie eine Kratzvorrichtung. So bleiben auch die Möbel verschont. Ob Kratz,- baum, oder – brett, spielt keine grosse Rolle, nur zur Verfügung stehen, muss etwas. Auch ein alter Ledersessel kann den Zweck erfüllen.

Wichtig ist einfach, dass sich die Samtpfoten wohl und sicher fühlen können.